iPhone-Apps sind teurer geworden. Diese Preiserhöhungen sind aber nicht den Entwicklern, sondern dem Apple-Konzern geschuldet, der damit Wechselkursanpassungen vornimmt. Natürlich gibt es noch immer genügend kostenlose Apps.

Auch der eine oder andere Entwickler nutzt die Gelegenheit und passt seine Preise an. Netterweise geht das aber auch in Richtung „günstiger“, um die Preiserhöhung wieder auszugleichen.

Darum geht es aber nicht. Es geht um Jammerlappen, die sich über jeden Euro aufregen, den sie für Apps (Software) bezahlen sollen.

Kostenlose Apps – Sie bezahlen so oder so

Denen soll klargemacht werden, dass sie so oder so bezahlen. Auch vermeintlich kostenlose Apps haben ihren Preis. Bannerwerbung, Capture-Formulare, Signup-Apps, Push-Benachrichtigungen und App-Walls sorgen dafür, dass sie zumindest durch Konsum von Werbung bezahlen.

In schlimmeren Fällen mit ihren privaten Daten oder einem erhöhten Sicherheitsrisiko. Viele Gratis-Apps verlangen Zugriff auf Bereiche des Smartphones, die für die eigentliche Funktion gar nicht nötig sind. Benötigt werden sie, um ihnen Werbung unterzujubeln.

Dann gibt’s noch diesen Fall…

Apps, für die ich persönlich gern bezahle. Zum Beispiel aCalendar+ Kalender & Tasks. Nein. Das ist kein Affliate-Link. Ich bekomme auch sonst nix für diese Empfehlung. Genau so wenig, wie für die folgenden.

Diese App ist nicht viel mehr als eine besonders gelungene Verpackung des Google Kalenders und der Google Aufgaben. Aber eben – toll gemacht, finde ich. Dass der Anbieter auch noch 10% aller Einnahmen spendet, um Regenwald zu schützen, stört mich auch nicht wirklich.

…und diese

Ich mag Musik und würde gern selbst musizieren können. Also interessiert mich Software, die dabei unterstützt.

Die gibt’s auch für Smartphone und Tablet. Meine bisherigen, subjektiven Favoriten:

1. Caustic

2. G-Stomper Studio

3. FL Studio Mobile 3

Dafür, dass es sich hier nur um Apps handelt, sind sie relativ teuer. Eins dieser Schätzchen kostet fast 18 Euro. Wenn Sie aber ähnliche Leistung für den PC suchen, geht das preislich erst bei knapp 100 Euro los.

Aber, am PC ist es komfortabler…

Stimmt. Nehmen Sie deshalb noch einmal, für alle Android-Apps, 9 bis 14 Euro in die Hand und installieren Sie zum Beispiel AmiDuOS auf Ihrem Windows 7/8/10.

Damit können Sie Ihre Android-Apps auch auf Ihrem Rechner nutzen. Das funktioniert aber nicht auf jedem System. Probieren Sie daher zunächst die 30-tägigen kostenlosen Testversionen.

Oder Sie versuchen es mit dem kostenlosen Nox App-Player, den es auch für Apples MacOS gibt. Auch kostenlose Apps laufen damit. Zumindest bisher und bei mir 😉

Viel Spaß damit!

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Karsten Paech

Webentwickler bei KP-Webdesign
Begeisterter Onliner; Webdesigner oder besser: Webentickler (Drupal, WordPress - http://www.kp-webdesign.de); IT-Allrounder mit Überblick.
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Kategorien: Meinung

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