Mark Zuckerberg will bis 2100 nicht nur alle Krankheiten dieser Erde heilen und unsere Gedanken lesen. Nein, auf der Facebook Konferenz F 8 im April teilte er seinen neuesten Clou mit. Der Facebook-Chef will jetzt auch noch alle Smartphones abschaffen. Das muss man nun wirklich erst einmal sacken lassen.

Das Einzige, das noch absurder ist als dieses Vorhaben, ist die Begründung des Facebook-Chefs. Smartphones haben die Welt, in der wir leben, revolutioniert. Das wissen Sie, das weiß ich und Mark Zuckerberg weiß das auch. Es scheint, als hätte er es immer noch nicht verschmerzen können, dass nicht er es war, der die Entwicklung von Smartphones vorangetrieben hat, sondern Konzerne wie Apple, Google und Co. Eine zukunftsweisende, die Welt verändernde Erfindung, der er nicht seinen Namensstempel aufdrücken kann, die darf es einfach nicht geben.

Von der Innovationslust getrieben, ist Zuckerberg inzwischen auf der Suche nach dem „Next Big Thing“. Eine neue revolutionäre Idee muss her! Und wenn er die erst einmal entdeckt hat, dann soll es dazu auch keine Konkurrenz geben. Das Ende des Smartphones muss eingeläutet werden, damit er bestimmen kann, was danach kommt.

Hier geht es weniger um gesundes Konkurrenzdenken, wie es sich für einen erfolgreichen Unternehmer gehört; sondern vielmehr um den Glauben daran, dass nur er selbst das Zeug dazu hat, die nächste gute Sache zu kreieren. Denn nur er ist seiner Meinung nach im Stande, die Welt besser zu machen. Selbstvertrauen ist zwar für jeden Geschäftsmann die Voraussetzung zum Erfolg, aber diese Denke strotzt nur so vor Größenwahn. Genie und Wahnsinn liegen zwar bekanntlich nah bei einander. Aber das, lieber Mark Zuckerberg, das geht dann doch etwas zu weit.


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