Andy Rubin ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Rie Rubin in Kalifornien. Ob die beiden Nachwuchs haben, darüber verrät das Internet nichts. Vielleicht will er seinen Kindern auch nur die Öffentlichkeit ersparen. Er gilt als Vater des weltweit meistgenutzten Betriebssystems Android.

Der 1963 in Chappaqua geborene US-amerikanische Softwareentwickler ist bis zum 13. März 2013 verantwortlich für die Weiterentwicklung des Smartphone-Betriebssystems Android.

Bei Google ist er zeitweise sogar Vice President of Engineering. Seine Karriere hat er jedoch ganz woanders begonnen.

Karrierestart

Nach seiner fünfjährigen Ausbildung am Utica College, wird Andy Rubin im Jahr 1989 als Softwareentwickler bei der Apple Inc. angestellt.

Später entwickelt er bei General Magic bereits eines der ersten Betriebssysteme für mobile Endgeräte. Da er damit aber keinen Erfolg hat, wechselt Rubin zu Artemis Research. Später wird es als WebTV von Microsoft übernommen.

Wenige Jahre später gründet er zusammen mit Matt Hershenson und Joe Britt die Firma Danger Inc. Das Unternehmen hat sich insbesondere auf die Entwicklung mobiler Endgeräte spezialisiert, mit Erfolg. Denn 2008 wird die Firma ebenfalls von Microsoft geschluckt.

Eine der bekanntesten Entwicklungen von Danger ist das T-Mobile Sidekick oder auch Danger Hiptop. Hierbei handelt es sich um ein sehr frühes Smartphone. Zwar ist Rubin an der Entwicklung des Smartphones beteiligt, als es herauskommt ist er jedoch schon längst nicht mehr Geschäftsführer von Danger. Im Jahr  2003 gründet Andy Rubin die Firma Android Inc.

Bei einer Präsentation seines neuen Telefon-Betriebssystems an der Stanford Universität lernt er den Google-Mitbegründer, Larry Page,  kennen.

Android – die beste Übernahme aller Zeiten

Larry Page ist begeistert von Rubins Idee, ein frei verfügbares Betriebssystem für mobile Geräte zu entwickeln. 2005 übernimmt Google die Android Inc. für 50 Millionen US-Dollar mit Andy Rubin als Chefentwickler.

Google bezeichnet die Übernahme später als „die beste Übernahme aller Zeiten“. Denn obwohl Android ein freies Betriebssystem und damit kostenlos ist, macht Google mit Android im Jahr 2012 bereits 8 Milliarden Dollar Umsatz. Inzwischen wird das ursprünglich für Smartphones entwickelte Betriebssystem sogar auf modernen Fernsehgeräten und PCs genutzt.

Eine neue Computer-Ära

Im Oktober 2014 verlässt Andy Rubin Google, um das Gründerzentrum für Robotik-Startups, Playground Global, zu gründen.

Es unterstützt Projekte aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik nicht nur finanziell, sondern begleitet sie auch.

Andy Rubin möchte, so wie seinerzeit mit Android, nun möglichst bald mit künstlicher Intelligenz eine komplett neue Computer-Ära einläuten. Mit seiner Firma Playground will er dafür den Grundstock legen.

Aktuell arbeitet er an einem Smartphone mit KI-Fähigkeiten, das den aktuellen Stand der Technik übertreffen soll.

Zwischen Frühling und Sommer 2017 soll unter dem Namen „Essential-Phone“ vorgestellt werden und direkt in Konkurrenz zu Apple und Google treten. In Amerika ist es mittlerweile (Stand: 14.09.2017) erhältlich und soll nun auch bald nach Europa kommen.

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Karsten Paech

Webentwickler bei KP-Webdesign
Begeisterter Onliner; Webdesigner oder besser: Webentickler (Drupal, WordPress - http://www.kp-webdesign.de); IT-Allrounder mit Überblick.
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Kategorien: Porträts

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