(Austin/ Texas) Schnellere Ladezeit, längere Haltbarkeit und dreimal so viel Kapazität: Der 94-jährige Physiker John Goodenough hat kürzlich eine Technologie vorgestellt, die Akkus künftig deutlich leistungsfähiger machen könnte. Dem emeritierten Professor von der University of Texas ist durchaus Großes zuzutrauen: er hat bereits die Lithium-Ionen-Batterie mit erfunden.

Sicherheitsrisiken von Akkus vermindern

Im Zentrum der neuen Entwicklung steht ein Elektrolyt, der anders als bei klassischen Akkus nicht flüssig ist, sondern aus Glas besteht. „Wir glauben, dass unsere Entdeckung viele der Probleme löst, die heutige Batterien haben“, erklärt Goodenough in einer Mitteilung der Universität. Bevor die Batterien marktreif sind, stehen noch weitere Tests an.

Der Bedarf an verbesserten wiederaufladbaren Batterien ist hoch, insbesondere was die Sicherheit betrifft.  Erst in 2016 hatte die Firma Samsung alle rund 2,5 Millionen Smartphones des Typs „Note 7“ zurückgerufen. Der Grund: Durch Druck von außen oder bei thermischer Ausdehnung gerieten die Platinen innerhalb des verbauten Akkus aneinander. Dies löste Kurzschlüsse aus und das Smartphone geriet in Brand.

Auch andere Forscher arbeiten derzeit mit Hochdruck an leistungsfähigen Super-Batterien.

Pascal Frai
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Pascal Frai

Pascal Frai ist Wirtschaftsredakteur, PR-Fachmann und Island-Fotograf. Komplexe Themen anschaulich auf den Punkt zu bringen, ist seine Passion.
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